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Das aktuell wieder komplette Team des Arbeitsfeldes Kunst und Kultur



 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Kunst und Kultur!

Jede Zeit hat ihre Modeworte und Containerbegriffe. In diesen von der Corona-Pandemie geprägten Wochen und Monaten sind das unter anderem die beiden Worte „hybrid“ und „crossmedial“. Jetzt, nach den ersten Lockerungen des Lockdowns, sprießen hybride Angebote förmlich wie Pilze aus dem Waldboden. Eine Auswahl dieser Mischform aus analoger und digitaler Präsenz im Bereich von Kunst, Kultur und Kirche durchzieht auch diese neue Ausgabe von Kunstinfo.tipp. Ebenso präsent ist hier das crossmediale Angebot, das verschiedene Medien gleichzeitig nutzt und so neue Optionen bietet. So oder so: Lassen Sie sich anregen und ansprechen – leibhaftig oder online – wie es Euch = Ihnen gefällt!
Ganz und gar analog, aber nichtsdestoweniger intensiv freuen wir uns im Arbeitsfeld Kunst und Kultur darüber, dass Herr Dennis Improda zum neuen Referenten für Kunst und Kultur in unserem Hause berufen worden ist. Er arbeitet seit Februar bereits als Honorarkraft bei uns und wird unser Team mit seiner Fachexpertise und kommunikativen Kompetenz ab 1. Juli mit einer
50%-Stelle verstärken. Ob hybrid, crossmedial oder old school-mäßig voll analog und kommunikativ: Wir wünschen einen kunstvollen Sommer und freuen uns auf Ihr Feedback zu unseren hier versammelten Impulsen und auch auf Ihre Hinweise für unsere Folgenewsletter … 

Mit besten Grüßen aus dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur

Dr. Matthias Surall (verantwortlich), Kerstin Grünwaldt (Layout), Rosina Henninger (Redaktion) und Dennis Improda (Redaktion)


AKTUELLES AUS DEM ARBEITSFELD

Kulturpreisträger 2019 –
Das FORUM HEERSUM mit einer Ode auf dem Gottesfunkenacker

Forum für Kunst und Kultur e.V. Heersum

Nachgeschaut: Was macht eigentlich unser Kulturpreisträger 2019, das Forum Heersum, in der aktuellen Situation, da die Proben zu den diesjährigen Sommerspielen jäh unterbrochen wurden und notgedrungen die Entscheidung getroffen werden musste, dass das Heersumer Landschaftstheater zum 30. Jubiläum nicht wie gewohnt stattfinden kann?
DIE VIELEN in Heersum trotzten der ernüchternden Situation und blieben bisher nicht tatenlos: Mit einer Ode auf dem „Gottesfunkenacker“ – mit Abstand und aus großer Höhe mithilfe einer Drohne gefilmt – engagieren sie sich in einer landschaftstheatralischen Inszenierung für Kunstfreiheit in Offenheit und Vielfalt. Die Stimmen der vielen einzelnen Akteure sind hier weiterhin vernehmbar:
Foto: © Forum Heersum
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FRIEDHOFSKULTUR

FOKUS FRIEDHOF - Kunstvoll. Spirituell. Lebensnah.

   ??? Hannover-Herrenhausen

Schade! Wir hatten uns sehr auf diesen Fachtag gefreut, ihn lange und intensiv vorbereitet und bis zuletzt mit der dann doch unumgänglichen Absage gewartet. Aber wir ‚basteln‘ jetzt in doppelter Hinsicht neu: Zum einen an einem crossmedialen Angebot, um das spannende und vielfältige Thema Friedhofskultur in unserer Landeskirche und überhaupt weiter ins Bewusstsein zu heben. Zum anderen an einem Nachholtermin, der mit hoher Wahrscheinlichkeit im Frühjahr 2022 stattfinden wird …
Foto: Dr. Matthias Surall
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GEWACHST GEWACHSEN

 Mausoleum in Eystrup - Henning Diers

Ein eindrucksvolles Beispiel für ein frisch abgeschlossenes künstlerisches Projekt in Verbindung mit einem Friedhof findet sich aktuell auf dem Friedhof zu Eystrup. Dort hat der Künstler Henning Diers von Ostern her und auf Pfingsten hin mit Wachs gemalt. Und zwar im Innenraum des Mausoleums, das als Aufbahrungsort und Abschiedsstätte in Gebrauch ist, wo er sowohl das Osterlicht als auch das Pfingstfeuer mit Wachsmalerei versinnbildlicht hat. Thies Jarecki, Pastor der Kirchengemeinde, zu der dieser Friedhof gehört, hat hierzu den Beitrag zum „Kunstwerk des Monats“ verfasst, Link s. u.
Foto: Dr. Thies Jarecki
Link zum Kunstwerk des Monats


KULTURKIRCHEN

Förderung von
KULTURARBEIT IN KIRCHEN 

  Bewerbung bis 31.08.2020 | Hanns-Lilje-Stiftung

Der Fonds „Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen“ der Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Aufbau und Ausbau der professionellen und exemplarischen Begegnung von zeitgenössischer Kunst und Kultur mit Kirche und Theologie. Im Förderprogramm „Kulturarbeit in Kirchen“ werden bis zu zwölf Vorhaben für ein Jahr mit bis zu 7.500 Euro gefördert. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Bewerbungsschluss für dieses Förderprogramm ist jährlich der 31. August. Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei Ihrer Bewerbung. Die Kriterien für die Förderung und weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unten:
Weitere Informationen zur Antragstellung

BREMERHAVEN - Kulturkirche:
Erdbeeren, Chips und andere Lieblinge

 

Zahlreiche Künstler*innen haben die Kulturkirche Bremerhaven in den vergangenen Jahren persönlich begeistert und bereichert. In den nächsten Wochen werden einige von ihnen auf der kulturkircheneigenen Facebook-Seite zu Wort kommen. Sie berichten von ihrem Kunststück, ihren persönlichen Erlebnissen mit der Kulturkirche oder ihrer aktuellen Motivation. Hören und lesen Sie mehr von „Erdbeeren, Chips und anderen Lieblingen“.
Foto: Andrea Schridde
Zur Homepage der Kulturkirche

HANNOVER - Kulturkirche Markuskirche
WANDLUNGEN

  bis 21.06.2020 | Markuskirche Hannover

Die Ausstellung WANDLUNGEN lädt ein zu kontemplativer Wahrnehmung unterschiedlicher Kunst im Kirchenraum, in welchen die Werke der Malerin Ute Heuer und die raumstrukturierenden Holzskulpturen der Bildhauerin Helga Weihs eingelassen sind und ein komplexes Beziehungsgefüge aufspannen. In Kombination mit der ins Leben gerufenen Reihe Musik:Impuls, kleinen Konzerten in Andachtsform von 25-minütiger Dauer, wird die Ausstellung um Klangräume und geistliche Impulse erweitert.
Abb.: Ausstellungsansicht Markuskirche Hannover; Foto: Andre Germar, Hannover
Zur Ausstellung

HILDESHEIM - Literaturhaus St. Jakobi: »Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein.«

  bis 02.07.2020, Öffnungsz. freitags 13:00 - 17:00 Uhr, Rundgang am 02.07.2020, 19:30 - 21:30 Uhr | St. Jakobi

In Kooperation mit dem KUNSTRAUM 53
In der Galerie des Literaturhauses St. Jakobi läuft passend zum Motto der aktuellen Spielzeit FLUSS die vom KUNSTRAUM 53 kuratierte Ausstellung „Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein.“ – im Blick: kleine und große Flüsse, hochindustrielle und scheinbar unantastbare Flüsse. Fünf künstlerische Arbeiten aus drei (Langzeit-)Projekten mit insgesamt neun beteiligten Künstler*innen rücken den Fluss als Akteur ins Zentrum und befragen sein Verhältnis zum Menschen. Die Ausstellung endet mit einem Rundgang am 2. Juli, zu dem auch die Künstler*innen eingeladen sind. Der individuelle Besuch erfolgt mit Zeitfenstern à 20 Minuten.
Abb.: Ausstellungsansicht Galerie Literaturhaus St. Jacobi, Foto: Frederik Preuschoft
Zur Ausstellung

HILDESHEIM - Literaturhaus St. Jakobi: JOHANNISTAG

  24.06.2020, 19:30 Uhr | Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim

Mit Birgit Mattausch und Mirko Peisert einen alten Feiertag neu entdecken
Seit vielen Jahrhunderten feiern Menschen wenige Tage nach der Sommersonnenwende mit Johannisfeuern, Kräutersträußen, Johanniskuchen und Flussbaden die Wendepunkte des Lebens. Der Johannistag erinnert an Johannes den Täufer, der wegbereitend als Erzähler, Visionär, Kritiker und Querdenker wirkte. Entdecken Sie einen alten Feiertag neu - mit Poesie, Ritualen und in Gemeinschaft.
Abb.: Johannisfest, Gemälde von Jules Breton, 1875
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ZELLERFELD - Kulturkirche:
freitags bei uns im oberharz – neues Format

 

Da die beliebten Veranstaltungen freitags bei uns im oberharz erst einmal ausfallen, führt Pn. Dr. Sybille C. Fritsch-Oppermann als Beauftragte für Tourismus, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit ein neues Format ein: In Essays, Betrachtungen, Meditationen und Briefen unterschiedlicher Autoren und Autorinnen wird die Frage neu gestellt, was angemessene Kultur sein kann und wie Kunst in sich vielleicht ganz neu das Heilige und die Religion in sich das alle Geschöpfe verbindende Schöne entdecken: Krise als Chance – machen Sie mit!
Abb.: Engel über dem Zellerfelder Taufbecken, Foto: Dr. Matthias Surall
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AUSSTELLUNGEN

CHRISTIAN BORCHERT. Tektonik der Erinnerung

  17.06. - 20.09.2020 | Sprengel Museum Hannover

Mit seinen distanziert-analytischen Aufnahmen hat Christian Borchert (1942-2000), der zu den herausragenden Fotografen der DDR und der Nachwendezeit zählt, eine gleichermaßen behutsame wie eindringliche Bildsprache entwickelt. Das Sprengel Museum zeigt nun die erste monografische Retrospektive seines umfangreichen Schaffens. In den präsentierten Werkkomplexen wird Borcherts serielle Arbeits- und Erzählform ebenso wie seine archivarische Leidenschaft herausgestellt. Exponate aus seinem Nachlass gewähren zudem Einblicke in fotografische Arbeitsprozesse. 
Abb.: Christian Borchert: Familie S. (BMSR-Meister, Rechnungslegerin), Dresden, 1985, Silbergelatineabzug, 25,6 x 38,2 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett © SLUB Dresden / Deutsche Fotothek
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LEONARDOS WELT

   verlängert bis 25.10.2020 | Landesmuseum Hannover – Das Welten Museum

Leonardo Da Vinci – das zum Mythos gewordene Universalgenie der Renaissance vereinte wie kaum ein anderer Kunst und Wissenschaft in seinem Werk. Mit dem Studium der menschlichen Anatomie, seinem Entwurf des idealen Menschen oder den visionären Skizzen für Flüggeräte war er seiner Zeit weit voraus. Die multimediale Ausstellung schlägt die Brücke ins digitale Zeitalter.
Abb.: Illustration nach Leonardo da Vinci: Der Vitruvianische Mensch, 2020 © Landesmuseum Hannover 
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CHRISTOPHER KNOWLES. These are the days

  verlängert bis 21.06.2020 | Kunstverein Langenhagen

Christopher Knowles’ Arbeiten erfassen und ordnen alltägliche Materialien um uns herum durch Wiederholung, Abstraktion und Musterbildung. Eigenschaften wie Permutation und Serialität, die in der minimalistischen Kunst wichtig sind, benutzt Knowles auf seine eigene Art. Zeit wird  zu einer Landschaft, einem visuellen Muster. Sprache wird physisch, Farben beziehen sich oft auf ihre ikonische oder politische Bedeutung. Die Ausstellung besteht aus einer Mischung von älteren und neueren Arbeiten, die den Umfang und das Universum von Knowles darstellen.
Abb.: Ausstellungsansicht Christopher Knowles. These are the days,
Foto: Andre Germar, Courtesy Kunstverein Hannover
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TIMM ULRICHS. Die Krönung – 80 Jahre Totalkunst

  bis 06.09.2020 | Kunstmuseum Celle 

„Kunst ist Erinnerung besserer Zukunft“, so Timm Ullrichs, der vor wenigen Wochen 80 Jahre alt wurde. Mit Werken aus der Sammlung Robert Simon feiert das Kunstmuseum Celle ein denkwürdiges Totalkunstwerk, das acht Jahrzehnte hinter sich hat, sich mit Haut und Haaren, Körper und Geist zu Kunst verarbeitete, sich selbst signierte und ausstellte. Gnadenlos geht Timm Ulrichs Formulierungen, Sinnbildern, Metaphern und auch symbolhaften Praktiken aus Kunst- und Alltagswelt auf den Grund, nimmt diese wortwörtlich und überprüft ihren buchstäblichen Gehalt bis sie ihre Absurdität preisgeben. Gepaart mit gehörigem Witz werfen seine Inszenierungen einen entlarvenden, aufklärenden, humorvollen Blick hinter die Kulissen kultureller Praktiken.
Abb.: Timm Ulrichs: Ich kann keine Kunst mehr sehen, 1975
Courtesy Kunstmuseum Celle
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NASAN TUR - in der Reihe „Gegenwärtig. Zeitgenössische Künstler*innen begegnen Felix Nussbaum“

  bis 15.11.2020 | Museumsquartier Osnabrück / Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus

Als zweiter Künstler in der Reihe „Gegenwärtig. Zeitgenössische Künstler*innen begegnen Felix Nussbaum“ ist Nasan Tur zu sehen. Über biographische Berührungspunkte hinaus treiben den 1974 in Offenbach geborenen und in Berlin lebenden Künstler auch gleiche Themen zum künstlerischen Schaffen an: Machtstrukturen, Flucht, Exil und Fragen der Identität bilden den Hintergrund, vor dem Nasan Tur sich in der Verantwortung sieht, die in Deutschland in den Grundrechten festgeschriebene Freiheit der Kunst als kritische Stimme zu erheben. Dies tut er mit großer Sensibilität und Spürsinn für menschliche Verhaltensmuster oder politische Rhetorik und Wunden innerhalb der Gesellschaft.
Abb.: © Museumsquartier Osnabrück
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SIGHT SEEING. Die Welt als Attraktion.

  verlängert bis 09.09.2020 | Kunsthalle Emden

Das Reisen zu berühmten Orten und Naturspektakeln, weiterhin noch eingeschränkt, bildet das aktuell brisant gewordene Leitmotiv der Ausstellung „SIGHT SEEING. Die Welt als Attraktion“. Was vor kurzem noch alltäglich war, erfährt so eine fast nostalgische Anmutung. Mittlerweile kann die Ausstellung zwar wieder persönlich besucht werden, zu einem Highlight digitalen Flanierens wird parallel zur unmittelbaren Begegnung jedoch ein virtueller 3D-Rundgang (kostenlos), der die gesamte Ausstellung umfasst und zum Inbegriff des körperlosen Sehens wird.
Abb.: Roy Lichtenstein, Pyramid, 1969, Siebdruck/Karton, Ex. 96/300, 36 x 50 x 50 cm, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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RAW PHOTOTRIENNALE - Open Now!

  verlängert bis zum 01.11.2020 | RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE

Die ersten Ausstellungen der RAW PHOTOTRIENNALE sind geöffnet! Doch auch weiterhin  ist das Ausstellungsprogramm virtuell unterwegs und wird begleitet vom Online-Format RAW-FREI-HAUS. Hier finden sich Hintergrundinformationen wie kommentierte Ausstellungsrundgänge, Einzelporträts zu Werkreihen und Gespräche mit Künstler*innen, mit denen sich der Ausstellungsbesuch an fast jedem Ort vertiefen lässt.
Abb.: © RAW Photo Triennale Worpswede
Zur Homepage des RWA-Photofestivals

CAMILLA STEINUM - zusammen und getrennt

  verlängert bis 05.07.2020 | Kunstverein Göttingen

... in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen
In der Ausstellung „zusammen und getrennt“ zeigt der Kunstverein Göttingen vorwiegend neue Skulpturen und Installationen der norwegischen Künstlerin und Bildhauerin Camilla Steinum, die sich in ihren Arbeiten auf Qualitäten und Eigenschaften von Materialien und Objekten konzentriert. Aus ihren festgeschriebenen Funktionen gelöst, lotet die Künstlerin Möglichkeiten von Materialien wie Holz, Bronze, Kautschuk und Stoffen aus, auf Strukturen von Körper, Macht und Materialismus in unserer heutigen Gesellschaft zu verweisen. Aus der Beobachtung des menschlichen Drangs nach Kontrolle und Zuordnung, entwickelt Steinum für die Ausstellung verschiedene Raum-in-Raum-Konstellationen.
Abb.: Camilla Steinum, Smeared Intention, 2020, Foto: Silke Briel,
© Kunstverein Göttingen

Zur Ausstellung

Zernetzung. MARCO DI CARLO

   12.06.-06.09.2020 | Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Die Ambivalenz unserer weltweiten Vernetzung können wir tagtäglich erleben. Der globale Austausch ist ebenso fruchtbar wie seine Folgen unberechenbar sind für Flora und Fauna, Wasser, Luft, Meere, Klima und den Menschen selbst, wenn wir und unsere Waren in planetarem Ausmaß zirkulieren. Mit permanenten Verbindungen gehen auch Prozesse der Zersetzung einher: „Jedem Werden liegt ein Vergehen zugrunde, jedem Produkt ein ökosozialer Fußabdruck. Denn mit der Optimierung der Abläufe und Prozesse geht die Komprimierung von Lebensraum, Natur und Zeit einher", so der Bildhauer Marco Di Carlo, der in einem Work in Progress (12.-26.06.) das Museum für Sepulkralkultur mit Strukturen aus Kabeln, Objekten und Fundstücken organischen Materials durchzieht, so dass sich in seiner Installation Natur, Technik und Kultur symbolisch durchdringen.
Abb.: © Marco Di Carlo, Courtesy Museum für Sepulkralkultur Kassel
Zur Ausstellung 

JETZT! JUNGE MALEREI IN DEUTSCHLAND

  wieder geöffnet bis 09.08.2020 | Deichtorhallen Hamburg / Halle für aktuelle Kunst

Mit dieser Ausstellung wird zum ersten Mal seit der deutschen Wiedervereinigung der Versuch unternommen, einen möglichst umfassenden Überblick über den gegenwärtigen Stand dieses künstlerischen Mediums zu geben. Malerei, die von der Generation der heute Vierzigjährigen in einer Vielfalt der Erscheinungsformen repräsentiert wird, ist nach wie vor ein analoges Medium – wie selbstverständlich werden jedoch die „Neuen Medien“ ebenso zur Vorbereitung genutzt. In Hamburg ist eine Auswahl von rund 150 Werken des ambitionierten Projektes zu sehen.
Abb.: Mona Ardeleanu, Kuro 2018/IV, 2018Öl auf Leinwand, 140 x 120 cm, Courtesy Galerie Thomas Fuchs © Mona Ardeleanu
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POPKULTUR
Katalog Trust Me

POP UTOPIA in der ARTE-Reihe
„Summer of Dreams”

  10.07.2020, 21:45 Uhr / 22:40 Uhr | ARTE.TV

Unter dem Motto „Summer of Dreams“ eröffnet die zweiteilige Dokumentation POP UTOPIA mit einem fesselnden Porträt der großen Träume der Menschheit im 20. und 21. Jahrhundert die Reihe des diesjährigen ARTE-Sommerschwerpunktes (10.07. - 23.08.2020). Die Utopien der Popkultur werden anhand der Soundtracks der Jahrzehnte unter die Lupe genommen und die sozialen Bewegungen nachgezeichnet, die von einem Streben nach Gleichberechtigung und Antirassismus, dem Drang nach sexueller Befreiung und einem Leben im Einklang mit der Natur bis hin zu Friedensprotesten geprägt waren. Der Traum wird immer freitags und sonntags zu einer thematischen Brücke zwischen Kultfilmen, Dokumentationen, Starporträts und legendären Konzerten.
Abb.: © Kobalt, „Pop Utopia“ berichtet von den großen Träumen der Menschheit im 20. und 21. Jahrhundert
Zum ARTE-Sender

NEUERSCHEINUNGEN VON POPSONGS in Corona-Zeiten



Tocotronic – Hoffnung
Die 1993 gegründete Band singt ungeschönt über die unfreiwillig erlebte Isolation, und die damit einhergehende Angst, welche durch das Ausstrecken nach Gemeinschaft und das Teilen des Erlebten in Hoffnung gekehrt werden kann.
Link

Heinz Rudolf Kunze – zusammen
„Wir stehn und wir halten zusammen“ singt Heinz Rudolf Kunze gemeinsam mit tausend Mitsängern aus, jede/jeder in seinem Wohnzimmer. Entstanden ist ein kraft- und hoffnungsvolles Lied, das den Zusammenhalt der Gesellschaft in den Vordergrund rückt.
Interview der Landeskirche Hannovers mit Kunze:
Link

Herbert Grönemeyer – Helden dieser Zeiten
Grönemeyer ehrt in einem Homevideo mit einem musikalischen Gruß die Helfer in der Krise, welche „arzten, pflegen, transportieren, kassieren, bewachen, forschen, schützen, ziehen".
Link

Sebel – Zusammenstehen
Der Sänger aus Recklinghausen veröffentlichte sein gefühlvolles, aber auch ermutigendes Lied zur Krise als Mitmachprojekt für Musiker*innen aus aller Welt. Entstanden sind mittlerweile Versionen in sieben Sprachen.
Link

The Rolling Stones – Living In A Ghost Town
„Life was so beautiful, then we all got locked down” singen die Rolling Stones in ihrer ersten Veröffentlichung nach acht Jahren. Das raue, düstere Lied kontrastiert das Leben in einer Geisterstadt mit schmerzlicher Erinnerung an einen einst lebenserfüllten Ort.
Link

Billy Bragg – Can’t Be There Today
„I love you, and that's why I'm gonna stay away" singt der britische Sänger Billy Bragg seiner Mutter zu – und zeigt mit seinem zurückhaltenden Lied, dass Trennungsschmerz und verständnisvolle Distanzierung Hand in Hand gehen.
Link

Norah Jones – Tryin‘ To Keep It Together
Der melancholische Song der amerikanischen Soul- und Jazz-Sängerin beschreibt Resignation im Kampf, das Leben zusammenzuhalten.
Link

Dolly Parton – When Life Is Good Again
„God's the reason for all things, You want rainbows, you get rain“ – Der Song spiegelt den Wunsch wieder, die Krise gestärkt zu überstehen, um danach ein offener, liebender Mensch zu werden.
Link

Abb.: Albumcover Tocotronic - Hoffnung
Katalog Trust Me

„ROUGH AND ROWDY …“
with „His Bobness”


Die Corona-Zeit bietet nicht nur Negatives, sondern auch einiges Erstaunliche, darunter der dritte neue Song von Bob Dylan binnen weniger Wochen. Nach dem epischen „Murder Most Foul“ und dem poetischen „I Contain Multitudes“ folgt nun das bluesgetränkte „False Prophet“ und damit nicht genug: His Bobness kündigte zudem an, am 19. Juni ein neues Doppelalbum mit weiteren eigenen, neuen Songs zu veröffentlichen, immerhin die erste derartige Publikation seit 8 Jahren. „Rough And Rowdy Ways“ lautet der verheißungsvolle Titel des zu erwartenden Opus. Wir sind gespannt!
Dieser kurze Ausschnitt aus „False Prophet“ sorgt jedenfalls bereits für den popmusikkulturellen Pawlow-Effekt: „Hello stranger, A long goodbye, You ruled the land, But so do I, You lost your mule, You got a poison brain, I’ll marry you to a ball and chain“.
Audio-Files
Abb.: CD-Cover von der Homepage von Bob Dylan
Mehr Infos auf der Homepage von Bob Dylan
Katalog Trust Me

Neuer musealer Sammlungsbereich COVID-19

Wie werden wir uns an die Corona-Pandemie erinnern?

Das Historische Museum Hannover nimmt zwei Häkelmasken der hannoverschen Künstlerin Mansha Friedrich als wichtiges Objekt der Zeitgeschichte in die Sammlung auf. Hintergrund der Schenkung durch die Künstlerin und Anlass ihrer Spenden-Aktion waren die Diebstähle von klinischen Masken aus Krankenhäusern. 

Das Landesmuseum Braunschweig startet sogar einen Sammlungsaufruf für Objekte zur Corona-Krise und bittet um Unterstützung durch Vorschläge persönlicher Krisen-Symbole. 

Auch das Ostfriesische Landesmuseum Emden erweitert seine Sammlungen entsprechend, damit der Ausnahmezustand in die Archive eingehen kann. Objekte und mediale Produkte, die den Corona-Alltag prägen, sollten also nicht entsorgt werden, sondern den Museen zur Dokumentation dieses historischen Ereignisses angeboten und überlassen werden. Künstler*innen, die sich in ihren Arbeiten mit der Materie befassen, sind ebenfalls aufgerufen, Produkte ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen. 
Abb.: Corona Alltag © Dennis Improda
FILM
Katalog Trust Me

KINO ON DEMAND



Was macht ein Filmverleih, wenn die Kinos geschlossen sind? Er geht online. Mit den Blockbustern, die noch auf eine große Auswertung warten, geht das nicht. Aber es gibt einige Verleiher mit anspruchsvollem Programm, die  verschiedene Online-Verleihformen anbieten. Empfohlen seien hier:

Salzgeber bietet jede Woche einen neuen Film in seinem online abzurufenden „Salzgeber Club“, aber auch eine DVD-Backlist mit Meilensteinen der Filmgeschichte. Etliche Filme kommen aus schwul-lesbischen Kontexten („Taxi zum Klo“), es gibt großartige Werke von Volker Koepp über osteuropäische Landschaften und Menschen oder den Gewinner des Hauptpreises und des Ökumenischen Preises beim Max Ophüls Preis – Festival in Saarbrücken: Das melancholische Mädchen. (Einnahmen des online-Abrufs kommen Kinos zugute).
 
Kino on Demand. Hier sind viele wunderbare Filme abzurufen, auch hier kommen  die Einnahmen dem Lieblingskino zugute, das man unterstützen will. Einige Filmtipps:
>  Sorry we missed you: Berlinale-Erfolg von Ken Loach: Sozial-Drama um einen prekär beschäftigten Auslieferungsfahrer
> Toni Erdmann: Film des Jahres der evangelischen Filmarbeit
> A Rainy Day in New York: bisher letzte Liebeskomödie von Woody Allen
> Lara: Corinna Harfouch und Tom Schilling als Mutter und Sohn mit kompliziertem Verhältnis (Ökumenischer Filmpreis beim Filmfestival Karlovy Vary)
> In den Gängen: „Wenn das Leben ein Supermarkt ist, dann ist das, was wir brauchen, nicht in den Regalen zu finden, sondern „Zwischen den Gängen“. Künstlerisch überzeugend erzählt der Film, was es heißt: Selig, die reinen Herzens sind (Mt 5)“ (Ökumenischer Filmpreis Berlinale 2018).
Foto: Dennis Improda

WE ARE ONE – A Global Filmfestival

  bis 7. Juni bei youtube

Die Berlinale hat es gerade noch geschafft, Cannes und Locarno nicht mehr, der Corona-bedingte Lockdown hat zugeschlagen. Sonst in inniger Konkurrenz getrennt, haben sich die großen Filmfestivals zusammengetan und bieten ein gemeinsames Filmfestival online an: We are one.
Aus den Inhalten macht man noch ein Geheimnis, bisher stellen sich erst noch die beteiligten Festivals vor: vom legendären Sundance-Festival bis Karlovy Vary, von Sydney bis Toronto. Wir dürfen gespannt sein, was uns das Super-Festival zu bieten hat.
Spendenerlöse gehen an Covid-19-Projekte und die Weltgesundsheitsorganisation – auch ein Statement.
Abb.: Festival-Logo
Zum Superfestival

CLOSE UP! Kurz.Film.Gespräche. Gemeinsam sehen statt nur schauen!

  16.06. und 14.07.2020, jeweils 18:00 - 20:30 Uhr | Jugendkirche Hannover

Zusammen mit einem Gast aus der Filmwelt besteht das von den beiden Religionspädagogen Alexander Diße und Phil Rieger entwickelte Angebot darin, nicht nur gemeinsam Filme zu sehen, sondern auch untereinander und mit an der Filmproduktion beteiligten Akteuren in ein Gespräch zu kommen. In Corona-Zeiten nicht in der Jugendkirche, sondern im virtuellen Raum.
Abb.: Corona Alltag © Dennis Improda
Mehr zu Close Up

LESENS- UND HÖRENSWERT

LITERATUR IN ZEITEN DER CORONAKRISE


Die Lyrikerin und Romanautorin Ulrike Draesner hat unlängst darauf hingewiesen, dass sich Literatur weder als „Krisenbewältigungsmaschine noch Schnellschussinstrument" eigne, weil es ihr aufgrund der Dauer, welche der Schreibprozess in Anspruch nehme, „nicht um Geistesgegenwart, sondern um Vergegenwärtigung“ gehe. Dennoch haben inzwischen einige Schriftsteller*innen mit der literarischen Bearbeitung der Corona-Pandemie begonnen:  

Paolo Giordano: „In Zeiten der Ansteckung“
Zum Nachdenken über unseren Lebensstil: Mit einer Sammlung von Beobachtungen, Analysen und Reflexionen, die zwischen dem 29. Februar und den ersten Tagen im März 2020 entstanden, umkreist der italienische Romanautor Fragen kollektiver Sinnsuche in der Krise und die Zeit danach.
Link

Marlene Streeruwitz: „So ist die Welt geworden. Der Covid19 Roman“
Ein literarisches Experiment: Als fiktives Tagebuch angelegt, in welchem die subjektive Verzweiflung der Protagonistin im Zentrum steht, die als Alter Ego der österreichischen Schriftstellerin gelesen werden könnte, erscheint der Fortsetzungsroman im Internet.
Link

Abb.: Bücherstapel, Foto: Dennis Improda

Weitere Informationen

ANDREAS MERTIN: Systemrelevanzverlust und Metapherngestöber.

Notizen zur Rolle der Kirchen in der Corona-Krise

Um zu der Erkenntnis des „zunehmenden Bedeutungsverlustes der Kirchen“ zu gelangen, hätte es nicht der Corona-Krise bedurft. Andreas Mertin versucht dementsprechend eine produktive Wende und plädiert stattdessen dafür, über das Spezifische des Religiösen nachzudenken.
Abb.: Hendrick Goltzius: The Physician Considered as God, Kupferstich, 1587, Courtesey The Art Institute of Chicago

Zum Artikel im Heft „tà katoptrizómena“

ANDREAS MERTIN: Was bedeutet eine singuläre Fliege auf einem Kunstwerk?

Notizen zu Weintrauben, Fliegen und Bilderrahmen

Andreas Mertin geht der Bedeutung der einzelnen Fliege für das Bildganze sowie des Bilderrahmens für das Verständnis von Kunst auf den Grund und erinnert daran, dass Bilder mehr zeigen als ihre Titel sagen.
Abb.: Pere Borrell del Caso: Flucht vor der Kritik, Öl auf Leinwand, 1874

Zum Artikel im Heft „tà katoptrizómena“

BETON BIS ZUM HIMMEL

NDR INFO

Wie steht es um das Image der Kirchbaukunst der Nachkriegsmoderne? Manche Kirchen sind unscheinbar, die anderen wiederum unbeliebt, einige sind allerdings architektonisch herausragend. Welche Qualitäten diese Kirchbauten der 1950er bis 1970er Jahre kennzeichnen? Ein Kirchenbesuch im Norden gibt Aufschluss.
Abb.: Auferstehungskirche Döhren, Foto: Wohlers

Zum Audio-File auf NDR INFO

Johann Hinrich Claussen: Ob Kunst und Kirche einander in der Krise helfen können?

Artikel in der Zeitschrift Chrismon

Seitdem Gottesdienste wieder möglich sind, gehören Kirchen zu den wenigen öffentlichen „Veranstaltungsorten“. Darin liegt eine doppelte Chance – sowohl für Künstler*innen als auch für die ästhetische Gestaltung von Gottesdiensten. Kunst- und Religionsfreiheit können sich gerade jetzt wechselseitig unterstützen. Dem Motto von Johann Hinrich Claussen „Kirchen für Künstler – Künstler für Kirchen“ folgend, sollte dabei grundsätzlich bedacht werden, dass Künstler*innen Anspruch auf ein faires Honorar haben. Die landeskirchlichen Beauftragten für Kunst und Kultur beraten die Kirchengemeinden hierbei gern.
Abb.: Johann Hinrich Claussen, Foto: Andreas Schoelzel

Zum Artikel in der Zeitschrift Chrismon

SOUND COLLECTION GUY SCHRAENEN

Weserburg Bremen – Zentrum für Künstlerpublikationen

Die Sound Collection Guy Schraenen ist eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Sound Art – ein interdisziplinäres Feld von Pop-Kultur, Kunst, Musik, Literatur und Design. Sie umfasst die vielfältigen Verschränkungen von akustischen und visuellen Werken im Bereich der bildenden Kunst der letzten 100 Jahre. Die Weserburg Bremen präsentiert ausgewählte Werke mit ergänzenden Hintergrundinformationen auf der frei zugänglichen Online-Plattform. Zum Stöbern geeignet.
Abb.: Übersichtsbild Plattform Soundcollection.de, Courtesey Weserburg Bremen – Zentrum für Künstlerpublikationen
Zur Online-Plattform

ANTIMODERNE KONTINUITÄTEN ­– Video Lectures von Fabian Bechtle und Leon Kahane

Weserburg Bremen – Zentrum für moderne Kunst

In Zeiten, in denen Corona die Debatten bestimmt und Solidarität lebenswichtig ist, dürfen antidemokratische Tendenzen und Rassismus nicht aus dem Blick geraten. Auf Einladung der Weserburg beleuchten Fabian Bechtle und Leon Kahane vom Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst mit ihren Video Lectures reaktionäre Aspekte in unserer Gesellschaft mit Blick auf den Kunstbetrieb.
Abb.: © Weserburg Bremen – Zentrum für moderne Kunst
Zu den Video-Lectures

Deutschlandradio HÖRSPIEL & FEATURE


Mein hohles Herz singt Lieder der Versammlung.
Ein Hörspiel über die Kunst in Zeiten der Isolation – eine Collage entstanden zur Zeit des körperlichen Abstands.
Link

Zehn Anleitungen für Ausnahmen und andere Zustände. Soundwalks für Daheimgebliebene.
Link

Weitere Hörspiele und Audio-Reportagen, die Einblicke in fremde Sphären gewähren, sind bei Deutschlandfunk Kultur zu finden.
Abb.: Das Funkhaus in Köln bei Nacht, Deutschlandradio © Markus Bollen
Zum Sender Deutschlandfunk Kultur
ANGEBOT

Click – von Kloster zu Kloster!

  11. - 12.07.2020 | Fotografieren und Radfahren
„Von Kloster zu Kloster" heißt das Format der Klosterkammer Hannover. Der dreiteilige Fotoworkshop unter der Leitung des Künstlers und Fotografen Uwe Stelter beginnt im Kloster Barsinghausen und endet nach einer Fahrradtour im Kloster Wennigsen. Ein Angebot für alle, die Lust haben, gemeinsam und digital in den beiden Klöstern zu fotografieren.
Anmeldung und weitere Informationen

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Pastor Dr. Matthias Surall beantwortet sie gerne!

0511 1241-431

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Pastor Dr. Matthias Surall
Beauftragter für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

 


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Dieser Kunstinfo.tipp ist ein Service des Arbeitsfeldes Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Archivstraße 3, 30169 Hannover

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