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Zeitgenössisch-postmoderne Skulptur auf dem Herrenhäuser Friedhof in Hannover - Mehr auf unserer neuen FRIEDHOFSSEITE auf unserer Homepage www.kunstinfo.net


 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Kunst und Kultur!

Eine nicht nur theologisch aufgeladene Existenz „Zwischen den Zeiten“ gab es schon vor gut 100 Jahren. Auch heute, im Frühherbst 2020, kennzeichnet das Dazwischen weite Teile unseres Daseins: Wir leben zwischen Risikogebieten und Reisewarnungen, zwischen vermeintlicher Normalität und Kunstgenuss nur mit Mund- und Nasenschutz. Wir erleben neue Formate und erleiden reduzierte Möglichkeiten. Wir bestaunen kreative Konzepte und entdecken regional bis national eigentlich Altbekanntes überraschend neu. Mittendrin oder eben dazwischen erfreuen uns künstlerisch-kulturelle Angebote, deren Ideenreichtum, Vielfalt und Aktualität. Seien es Arbeiten zum Thema „Enttäuschung“, kritische Reminiszenzen oder das „Kraftfeld der Erinnerungen“ im Themenfeld der Sepulkralkultur … Diese „Fülle der Zwischenräume“ in Ausstellungen, Filmen, Musik und kulturkirchlichen Aktivitäten und Angeboten zu entdecken und erkunden, dazu lädt Sie alle diese neue Ausgabe von Kunstinfo.tipp ein. We love to inspire and irritate you!

Beste Grüße aus dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste senden Ihnen allen

Dr. Matthias Surall (verantwortlich), Kerstin Grünwaldt (Layout) und Dennis Improda (Redaktion)


AKTUELLES AUF UNSERER HOMEPAGE

FRIEDHOFSKULTUR – Neue Rubrik auf www.kunstinfo.net


Auf unserer Website gibt es seit dem Frühsommer eine neue Rubrik mit dem Titel Friedhofskultur. Dort wird zum Auftakt der Reihe „Wir stellen vor“ der Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Hannover Herrenhausen-Leinhausen mit ausgewählten Grabmalkunstwerken in Wort, Bild und Film vorgestellt. Weitere Beiträge und künstlerisch interessante Highlights folgen. Der Hintergrund all dessen ist die Beobachtung, dass jeder Friedhof ein realer und potentieller Ort von und für Kunst und Kultur ist, so wie jede Kirche eine Kulturkirche darstellt.
Abb.: Grabmal von Stefan Schwerdtfeger auf dem Herrenhäuser Friedhof, Foto: Dr. Matthias Surall
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Künstlerinnen-Porträt HILTRUD SCHÄFER - neu auf Kunstinfo.net

Textilkunst

„Hiltrud Schäfer setzt sich in ihren Installationen und Skulpturen mit der menschlichen Kreatur auseinander, die in ihrer Kunst als fragile Figur aus selbst geschöpftem Papier, als Hülle und Schatten oder aber als entstellte Puppenfigur wiederkehrt. Es geht in ihren Kunstprojekten um Werden und Vergehen, Eins-Werden mit der Natur durch den Tod, um Körperlichkeit und Heimat.“  Ein prägnantes Porträt der Künstlerin Hiltrud Schäfer von Rosina Henninger – jetzt auf unserer Homepage.
Abb.: Unerwartet © Hiltrud Schäfer
Zum Porträt

Kunstwerk des Monats September – Fotografie von Kai Wetzel

Fotokunst

Kai Wetzel hat sein fotografisches Gesamtwerk eigentlich mit der Großformatkamera erschaffen. In der Momentaufnahme „Kleines Binnenmeer mit korrektem Böschungswinkel“ (2018) kommt das feinsinnige Gespür des Künstlers für alltägliche Gestaltungen im Übergang, deren Potential allzu oft übersehen wird, im „digitalen Beiwerk“ jedoch ebenso prägnant zum Ausdruck. Deshalb ist es unser Kunstwerk des Monats September mit einem Rezeptionsimpuls von Dennis Improda
Foto: Kleines Binnenmeer mit korrektem Böschungswinkel (2018) © Kai Wetzel
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FRIEDHOFSKULTUR

FOKUS FRIEDHOF - Kunstvoll. Spirituell. Lebensnah. - SAVE THE DATE

   NEUER TERMIN am 27.04.2022 | Hannover-Herrenhausen

Nachdem der für den 17. Juni geplante landeskirchenweite Fachtag Friedhof in der Ev. Kirchengemeinde Hannover-Herrenhausen coronabedingt abgesagt werden musste, steht inzwischen der neue Termin für diesen Tag fest: Am 27. April 2022 wird er am gleichen Ort mit gleicher Tagesstruktur und reichhaltigem Workshopangebot nachgeholt werden. Dabei wird der Friedhof als lebendiger Ort von und für Kunst und Kultur im Fokus stehen. Daneben wird es auch um den Wandel der Trauerkultur und das evangelische Profil von Friedhöfen gehen. Nicht zuletzt wird mindestens eine Exkursion zu einem Friedhof mit fachkundigem Blick für das künstlerische Potential angeboten werden. Save the date! …
Foto: Dr. Matthias Surall
Zum Programm von 2020 als Vorlage für 2022


KULTURKIRCHEN

HANNOVER - Kulturkirche Markuskirche
23. Festival der Erzählkunst -
VON LEBENSLUST UND TODESMUT

  bis 04.10.2020 | Markuskirche Hannover

Erzählen ist eine leise Kunst, die allein mit Stimme, Mimik und Gestik die Zuhörenden in eigene innere Welten führt. Bereits seit dreiundzwanzig Jahren öffnet die Markuskirche dem Festival der Erzählkunst die Türen und lädt zum Zuhören, Erleben und Erkennen ein, wie es erzählte Geschichten bereits seit Jahrtausenden tun. Unter dem diesjährigen Motto des Festivals „Lebenslust und Todesmut“ reisen die Künstler*innen des Festivals mit ihrem Publikum auf gefahrvollen Wegen, steigen hinab in die Unterwelt, erzählen von paradiesischen Augenblicken und todesmutigen Erlebnissen.
Abb.: © Markuskirche Hannover
Zum Programm und weiteren Informationen

BUCHHOLZ - Kulturkirche St. Johannis: KONZERT

  04.10.2020, 15:00 Uhr / 17:00 Uhr | St. Johannis Buchholz

„Jede Menge Holz – Von Barock bis Rock“ – Holzbläser zeigen ihr breites musikalisches Spektrum Die Veranstaltung findet an diesem Tag zweimal statt.
Telefonische Anmeldung zum Konzert im Kirchenbüro unter 04181/7429 erforderlich. Eintritt frei, Spenden erbeten.
Abb.: Kirchturm St. Johannis © Kirchengemeinde
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HILDESHEIM - Literaturhaus St. Jakobi: „Sprache und Sein“ – Kübra Gümüşay im Gespräch mit Hanna Buiting

  10.11.2020, 19:30 Uhr | Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim

An diesem Abend spricht Kübra Gümüşay mit der Autorin und Dozentin Hanna Buiting über ihr Buch „Sprache und Sein“ und ihre engagierte Arbeit, in der sie sich vor allem mit Rassismus, Feminismus, Netzkultur und Fragen gesellschaftlicher Vielfalt beschäftigt. Ihr Bestseller folgt der Sehnsucht nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert, nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt, nach gemeinschaftlichem Denken in einer sich zunehmend polarisierenden Welt.
Abb.: Kübra Gümüşay, Foto: Paula Winkler
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HILDESHEIM - Literaturhaus St. Jakobi: »reminisence« - Aktuelle Spielzeit GESTERN

Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim in Kooperation mit dem KUNSTRAUM 53 

In der Galerie des Literaturhauses St. Jakobi läuft passend zum Motto der aktuellen Spielzeit GESTERN die vom KUNSTRAUM 53 kuratierte Ausstellung „reminisence“: In der Videoarbeit ,,SEA’’ von Filmemacherin Geeske Janßen und Autorin Yara Aly verbinden sich Literatur und Film, die einen traumähnlichen Zustand der Projektion von Erinnerungen ermöglichen. Hae Kim setzt sich durch das Abschleifen von Büchern mit der Immersion während des Lesens sowie der Erinnerung an den symbolischen Gehalt der Zeichen auseinander. In raumübergreifenden Installationen schafft Sarah Schmidtlein sinnliche Szenarien, in denen zeitlich bezogene Fragen zu neuen Kontextualisierungen und alternativen Ordnungen führen.
Abb.: © St. Jakobi Hildesheim
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ZELLERFELD - Kulturkirche:
Freiheit, die ich meine –
Tango-Texte-Laufende Bilder

   02.10.2020, 19:30 Uhr | St. Salvatoris Kirche Zellerfeld

In der Reihe Kirchenkunststückchen – KircheMachtSinn: Ein Abend mit Filmen und Tango Argentino mit dem Duo Senda Infinita aus Münster (Bandoneon: Sabine Richter / Gitarre: Guilherme Scherer). Das erste Live-Event in diesem Jahr beginnt im Außenbereich, vor den Rasenterrassen und unter lauschigen Bäumen. Anschließend geht der „Friedenssalon der besonderen Art“ in kleinem Kreise in der Kirche weiter. Die Gesamtveranstaltung kann von 15 Personen im Rahmen des geltenden Hygienekonzeptes besucht werden. Wer keinen Platz mehr bekommt, kann über die Homepage das Live Streaming verfolgen.
Anmeldung per Mail: TourismusKulturOberharz@web.de
Abb.: Engel über dem Zellerfelder Taufbecken, Foto: Dr. Matthias Surall
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ROLF STEINER: Das Wort – Es bildet mir die Welt

   17.10. - 20.11. (Vernissage und Lesung am 17.10.2020, um 17:00 Uhr) | Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche Hannover

Die Ausstellung des Kölner Schriftstellers und bildenden Künstlers Rolf Steiner bildet den Auftakt zur Vortragsreihe „Die Sinnlichkeit des Geistigen“, die im November in der Neustädter Hof- und Stadtkirche stattfinden wird. An unterschiedlichen Orten des Fürstenhofs im Landeskirchenamt, am Leibniz-Grab und im Turmzimmer der Kirche visualisiert und materialisiert Steiner in seinen Inszenierungen die geistigen Räume, die das Wort beim Lesen zu eröffnen vermag. Neben der Vernissage mit einer Lesung ist eine Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler am 28.10.2020 um 16 Uhr geplant.
Abb.: Gruppenbild © Rolf Steiner
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AUSSTELLUNGEN

M+M. DRIVEN BY DISTRACTION

  bis 31.01.2021 | Sprengel Museum Hannover

Das Künstlerduo M+M (Martin De Mattia und Marc Weis) zeigt im Untergeschoss des Sprengel Museums Hannover seinen neuesten 3-D-Film ‚Mad Mieter‘, der einem makroskopischen Blick auf die aktuelle Krisensituation gleicht. Protagonistin ist eine Gottesanbeterin, die isoliert in einer bürgerlich eingerichteten Wohnung lebt. Außerdem ist der komplexe Filmzyklus ‚7 Tage‘ zu sehen. Die narrative Grundstruktur, die an den biblischen Schöpfungsmythos erinnert, widmet sich mittels Doppelprojektion durchgängig jedem Wochentag. Aus dem Zusammenspiel der verkoppelten Ebenen erwächst eine verstörende und multiperspektivische Installation über zwischenmenschliche Beziehungen und das Ringen um Identität.
Abb.: M+M, 7 Tage (Dienstag), 2009-2015, Foto: M+M © VG Bild-Kunst, Berlin 2020
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KUNST ⇆ HANDWERK Zwischen Tradition, Diskurs und Technologien

  02.10.2020-10.01.2021 | Kestner Gesellschaft, Hannover

Das Bedürfnis nach Kategorisierungen und rigiden Identitätskonzepten scheint stetig zu wachsen. Dagegen sind Mehrdeutigkeiten und Zwischenräume in einer unübersichtlich globalisierten Welt zunehmend schwerer auszuhalten. Hier setzt die aktuelle Ausstellung an: In den letzten Jahren ist das Interesse zeitgenössischer Künstler*innen an (kunst-)handwerklichen Verfahren, am Experimentieren mit Materialien und Techniken auffällig gewachsen. Ausgehend davon schaffen sie Arbeiten, die Brücken bauen – zwischen tradiertem lokalen Wissen und anderen Kulturen und Zeiten, zwischen Handwerk und zeitgenössischer Kunst. Dabei hinterfragen die Künstler*innen Kategorisierungen, Hierarchien und Vorurteile, die den unterschiedlichen Materialien und Verarbeitungsformen zugeschrieben werden.
Abb.: Johannes Schweiger, Sampleschlaufe – Attenhut Themaverfehlung 2016. Nousmoules, Wien, diverse Materialien, 13 x jeweils ca. 90 x 250 cm, Courtesy der Künstler
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LIEBESGRÜSSE AUS SYKE

  bis 22.11.2020 | Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Mehrfach für tot erklärt, erlebt die Malerei wieder einmal eine Renaissance. „Liebesgrüße aus Syke“ ist eine Hommage an die Malerei, insbesondere an die Liebe der Künstler*innen zu diesem Medium. Die Ausstellung konzentriert sich auf die gestisch-figürliche Malerei der Künstlerduos: Albrecht/Wilke und Mehmet & Kazim. Als Team verfolgen sie eine gemeinsame künstlerische Intention. Doch verbindet beide Duos auch die Liebe zum Kompagnon. Kunsthistorisch sind ihre unkonventionellen, ironisch-humorvollen, farbintensiven Arbeiten als deutschsprachige Ausprägung von „Bad Painting“ einzuordnen, die sich durch eine absichtliche Missachtung der aktuell als „gut“ akzeptierten Stile auszeichnet. Albrecht/Wilke und Mehmet & Kazim machen explizit „Gute Malerei“ und nehmen die Betrachter*innen mit in ihre eigene Lebenswirklichkeit der Generation Y und konterkarieren nebenbei den männlich-weiß dominierten Künstlermythos der Kunstgeschichte.
Abb.: Mehmet & Kazim, 6 ‘n the morning, 2019, 150 x 130 cm, Öl auf Leinwand, Mesh
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ENTTÄUSCHUNG – Jahresthema der Kunsthalle Osnabrück

  bis 14.02.2021 | Kunsthalle Osnabrück

Bis Februar 2021 widmet sich die Kunsthalle Osnabrück dem Thema „Enttäuschung“, mit Einzelausstellungen von Aleksandra Domanović, David Polzin, Jovana Reisinger, Rosalie Schweiker und Mickey Yang. Diese Ausstellungen untersuchen je unterschiedlich fokussiert die großen Enttäuschungen in Alltag, Gesellschaft und Politik, die unser Leben beeinflussen.
Damit werden im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft Fragen danach aufgeworfen, wo Enttäuschungen das Denken verändern und zu etwas Neuem führen, wird nach den Voraussetzungen und Konsequenzen gefragt.
Zum Jahresthema „Enttäuschung“ erscheint eine Publikation, die in der Kunsthalle gegen eine Spende erhältlich oder auf der Webseite zum Download kostenfrei verfügbar ist.
Abb.: Aleksandra Domanović, Kalbträgerin, 2017, Courtesy of the artist and Tanya Leighton, Berlin © Kunsthalle Osnabrück
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Live-Drehtermin zu ‚MEN IN TROUBLE‘ (Jovana Reisinger)

  11. Oktober 2020 (Drehzeiten 10:00–12:00, 13:00–15:00, 16:00–18:00 Uhr) | Kunsthalle Osnabrück

Die Filmemacherin und Schriftstellerin Jovana Reisinger erzählt ihre Filme auf eine sehr besondere Art und mit Humor. Es geht um Frauenrechte und das Zusammenleben der Menschen. Die Künstlerin hat eine Installation für die Kirche der Kunsthalle entwickelt, die zum Spielort der Video-Serie ‚Men in Trouble‘ wird. Sechs Videos werden in der Kirche gedreht. Es ist eine Serie von Gesprächen, die zugleich lustig und tragisch sind. In denen es sich um diese Fragen dreht: Was ist männlich? Was weiblich? Was macht einen schönen Menschen aus? Wer hat die Macht? Wer wird ausgegrenzt?
Besucher*innen können als Publikum an drei separaten Terminen an den Live-Drehs teilnehmen. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 30 beschränkt. Über die Hygieneregeln wird mit der Anmeldebestätigung informiert.
Zur Anmeldung
Abb.: Jovana Reisinger, beauty is life, Filmstill, 2020, Setfotografin: Jenny Bräuer © Jovana Reisinger.
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Emil Nolde – a critical approach by MISCHA KUBALL

  11.10.2020 – 07.02.2021 | Draiflessen Collection Mettingen

Mit seinen medialen Installationen durchbricht der Konzeptkünstler Mischa Kuball (*1959) starre Deutungsmuster und legt die sich vielschichtig überlagernden Strukturen der Produktion und Wahrnehmung von Kunst offen. Die Draiflessen Collection hat Mischa Kuball eingeladen, sich mit dem Maler Emil Nolde (1867–1956) auseinanderzusetzen, einem der bekanntesten Künstler der Klassischen Moderne. Dass er bekennender Nationalsozialist war, geriet für Jahrzehnte aus dem Blick. Ist das künstlerische Werk Emil Noldes unverändert, so gilt dies nicht für unseren Blick darauf. Kuballs Blick auf die hochgradig widersprüchliche Persönlichkeit Emil Noldes öffnet über das individuelle Beispiel hinausgehende Diskursräume. Nach welchen Kriterien beurteilen wir Kunst? Wie prägt unser Wissen ihre Wahrnehmung? Und wer ist an ihren Deutungen beteiligt?
Abb.: Mischa Kuball, ... a critical approach!, 2019 © Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst Bonn, 2020
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MEMENTO - Im Kraftfeld der Erinnerungen

  17.10.2020 – 28.02.2021 | Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Eine Ausstellung zu individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens – ob feierlich, traurig, lamentierend und klagend, laut und extrovertiert, tänzerisch, im Stillen oder in Form von rituellen Handlungen. Mit einer Auswahl von internationalen zeitgenössischen Kunstwerken und kulturhistorischen Zeugnissen individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens thematisiert die Ausstellung
„Memento – Im Kraftfeld der Erinnerungen“ die Wirkung von Erinnerungen an Menschen und Erlebnisse, die im Strom der Zeit verloren gingen.
Abb.: © Museum für Sepulkralkultur Kassel
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DIE FÜLLE DER ZWISCHENRÄUME –
Eine Ausstellung für Alle

   bis 25.10.2020 | Kunstraum Tosterglope

Die Herbstausstellung im Kunstraum Tosterglope ist als offene Sammlung künstlerischer Werke zum breiten Thema ‚Die Fülle der Zwischenräume‘ konzipiert. Hierzu haben die Künstler*innen vor Ort vorab eingeladen, Arbeiten unterschiedlicher Genres einzureichen, die das Thema beleuchten oder zur Diskussion stellen. Was Zwischenräume wohl sein mögen? Vielleicht Interessen, die sich entwickeln. Oder: Charakteristische Verläufe in Räumen, die zugleich von einem Raum in einen anderen führen, von einer Seite zur anderen, von einem Thema zum nächsten. Was Zwischenräume ermöglichen? Ein Mäandern auf Abwegen und Umwegen, ein Durchlaufen von Verzögerungen und Beschleunigungen, ein Anhalten in Ausbuchtungen und auf Verweil-Punkten. 
Abb.: Projekt-Skizze: Die Zähmung im Zwischenraum © Johannes Kimstedt, 2019
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WEGE IN DEN HIMMEL

   03.10.2020 - 14.02.2021 | Eine Doppelausstellung der Museen Stade und Lüneburg

Pilgerspuren: In Norddeutschland machten sich bis zur Reformation viele Menschen auf den Weg zu den großen Pilgerkirchen Europas, doch auch zu zahlreichen heute vergessenen Wallfahrtskirchen in der eigenen Region. Bei Ausgrabungen im Stader Hansehafen 2012/13 wurden zahlreiche Pilgerzeichen entdeckt, die den Blick auf eine bisher unbekannte Welt freigaben. Neben den regionalen Pilgerorten (Wallfahrtsgeografie in Norddeutschland, besonders im Elbe-Weser-Raum), werden in der Ausstellung auch norddeutsche Reisende auf dem Weg zu den großen Pilgerkirchen im römisch-deutschen Reich sowie nach Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem in den Blick genommen, ebenso bilden die Klöster, Stifts- und Domkirchen Niedersachsens einen Schwerpunkt dieser umfassenden Ausstellung zu mittelalterlichen Wallfahrten.
Abb.: Ausstellungsplakat Wege in den Himmel, Museum Stade
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POPMUSIKKULTUR
Katalog Trust Me

JAN VON LINGEN: 
„Auf der Höhe der Zeit“

 
Das aktuelle, dritte ‚Solo‘-Album des Musikers und Theologen Jan von Lingen zeigt eine große Bandbreite musikalischer Stile und versammelt eine Vielzahl von Themen in seinen Texten. „With A Little Help From His Friends“ an Keyboards, Blasinstrumenten und mehr hat Jan von Lingen ein zugleich inspirierendes wie unterhaltsames Werk eingespielt, dessen Klang- und Textwelten den Reichtum zeitgenössischer Popularmusik gekonnt demonstrieren. Die insgesamt 15 Songs thematisieren Liebe, Leben und Glauben ebenso wie Naturerfahrungen und die eigene Biographie bis hin zu einer modernen Interpretation des 23. Psalms. Prädikat: Unbedingt hörenswert!
Abb.: © Dehm Verlag, Limburg
Zum Dehm-Verlag
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Filmreihe zum 80. Geburtstag von JOHN LENNON

  12., 14. und 27. Oktober 2020 | Kino im Künstlerhaus Hannover

Am 9. Oktober wäre John Lennon 80 Jahre alt geworden. Grund genug für eine kleine Filmreihe in Kooperation mit dem Kommunalen Kino im Künstlerhaus Hannover und dem AK Kirche und Film. Gezeigt werden jeweils nach einer Einführung:
„A Hard Day’s Night“ von Richard Lester am 12.10., 20:00 Uhr.
„The Beatles – Eight Days A Week – The Touring Years“ von Ron Howard am 14.10., 20:00 Uhr sowie
 „Nowhere Boy” von Sam Taylor-Wood am 27.10., 20:15 Uhr.
Klares Votum hierzu: “Come Together”!
Abb.: John Lennon © Universal
Weitere Infos
FILM
Katalog Trust Me

KIRCHEN UND KINO. DER FILMTIPP -
Die neue Staffel 2020/2021 ist angelaufen

2. Film: Dokumentarfilm „ERDE" (2019) von Nikolaus Geyrhalter

Präsentiert werden auch in der 14. Staffel der ökumenischen Filmreihe Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet wurden. Im Bereich der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers beteiligen sich derzeit neun Gemeinden in Kooperation mit Kinobetreibern vor Ort: Gifhorn, Wittingen, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lingen, Osterholz-Scharmbeck, Schneverdingen und Walsrode. Das Filmprogramm wird auf unserer Homepage fortlaufend durch vertiefende Filmbesprechungen ergänzt.
Abb.: © NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion
Die neueste Filmbesprechung von Dietmar Adler zum Film "ERDE"

ARTE FilmFestival im November: „Transit” von Christian Petzold

  09.11.2020, 20:15 Uhr (Online in der Mediathek vom 09.-16.11.2020) | ARTE

Das ARTE FilmFestival zeigt vom 4. Bis 13. November 14 Kino-Koproduktionen des Senders als deutsche TV-Premiere. Zum Beispiel „Transit“ von Christian Petzold mit Franz Rogowski in der Hauptrolle. In freier Adaption des berühmten Exilromans "Transit" von Anna Seghers greift der Regisseur ein nach wie vor aktuellen Themas auf und verlagert die die Geschichte des Romans aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges in die Gegenwart. Indem die Erinnerungen und Erfahrungen der Flüchtlinge von damals in die heutige Zeit übertragen werden, lassen sich diese mit der gegenwärtigen europäischen Migrationskrise verknüpfen, ohne dass auf aktuelle Ereignisse eingegangen wird.
Abb.: Mit gefälschten Papieren versucht Georg (Franz Rogowski), sich ein Transitvisum zu beschaffen. © Schrammfilm/Marco Krüger

Film des Monats: September 2020 - VITALINA VARELA

Jury der evangelischen Filmarbeit 

„Ohne die Ausweglosigkeit zu verschleiern, gibt Pedro Costa den Bewohner*innen der Armenviertel Lissabons die Möglichkeit, ihre Würde zu wahren, indem er sie ihre eigene Geschichte darstellen und erzählen lässt“, so die Jury der Evangelischen Filmarbeit. Dass dies gelingt, ist der einzigartigen poetischen Bildsprache Pedro Costas zu verdanken. Mit 55 Jahren kommt Vitalina von den Kapverden nach Portugal, nachdem sie über 20 Jahre auf ein Flugticket gewartet hat. Doch sie kommt zu spät: Ihr Mann ist drei Tage zuvor gestorben. Im Haus des Verstorbenen versucht sie irritiert, sich zurechtzufinden und sein Leben zu rekonstruieren. Während Sie von den Bewohner*innen des Viertels besucht wird, denkt sie über die gemeinsam und getrennt verbrachte Zeit nach. Doch selbst in der Kirche des Ortes scheint sie keinen Trost zu finden. 
Abb.: © Filmdienst
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Film des Monats: Oktober 2020 - Niemals Selten Manchmal Immer (Never Rarely Sometimes Always)

Jury der evangelischen Filmarbeit 

Schlagartig ändert sich das bescheidene Leben der 17-jährigen Autumn (Sidney Flanigan), als sie bemerkt, dass sie ungewollt schwanger ist. Denn, wie Sie herausfindet, kann Sie als Minderjährige in ihrem Bundesstaat Pennsylvania ohne Zustimmung ihrer Eltern keine Abtreibung vornehmen lassen. So denkt Sie an jahrhundertealte Methoden, die Frauen praktizierten, wenn sie mit ungewollten Schwangerschaften konfrontiert waren. Mit ihrer Cousine Skylar (Talia Ryder) reist Sie schließlich nach New York, um eine Klinik aufsuchen, die eine Abtreibung vornimmt. „Niemals Selten Manchmal Immer, für den die amerikanische Independent-Regisseurin Eliza Hittman auf der Berlinale einen Silbernen Bären bekommen hat, behandelt in extremer Verdichtung und mit größter Umsicht ein Thema, das auch nach mehr als hundertjährigem Kampf um Geburtenkontrolle ein Minengelände ist.“ (Jury der Evangelischen Filmarbeit)
Abb.: © Filmdienst
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Filmtipp: ÜBER DIE UNENDLICHKEIT


Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern, die auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen treten. Ein umherschweifendes filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seinen Facetten charakterisiert den neuen Film „Über die Unendlichkeit“ des vielfach ausgezeichneten Regisseurs Roy Andersson. Der aus kleiner Szenen tragikomisch gewebte Erzählteppich ist gleichermaßen Ode wie Klage, ein bildmächtiges Kaleidoskop all dessen, was ewig menschlich ist, und lässt die unendliche Geschichte über die Verletzlichkeit unserer Existenz sichtbar werden.
Abb.: Wenn der Glaubensvorrat restlos aufgebraucht ist, kann der schlimmste Alptraum eines Pfarrers (Martin Serner) wahr werden. © Neue Visionen Filmverleih
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LESENSWERT

BEGINNINGS MARATHON von Vlatka Horvat - Langzeit-Leseperformance

   02.10.2020, 17:00-23:00 Uhr | KunstFestSpiele Herrenhausen

„Auf der ersten Seite eines Buches öffnet sich eine Welt, eine Geschichte, eine Landschaft ...“ - hierfür werden Vorleser*innen gesucht. Alle sind eingeladen, die erste Seite eines Buches Ihrer Wahl öffentlich vorzulesen. Jedes Alter, jede Sprache, jede Herkunft ist willkommen!  ‚Beginnings Marathon‘ von Vlatka Horvat ist eine öffentliche Langzeit-Lese-Performance – mit und für das Publikum im Rahmen der KunstFestSpiele Herrenhausen, die diesjährig vom 23.09. - 11.10.2020 stattfinden. 
Abb.: Beginnings Marathon / Vlatka Horvat © Sara Pooley. Courtesy of Clockshop

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KULTUR.POLITIK.DISKURS.


Um Der jährliche Bericht aus Forschung und Lehre des Instituts für Kulturpolitik in Hildesheim gewährt nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen des Instituts, sondern eröffnet zudem einen Überblick über aktuell verhandelte Fragen internationaler und europäischer Kulturpolitik oder der Vielfalt kultureller Bildung.  
Abb.: Kultur.Politik.Diskurs (Cover Ausgabe 20/2020)

Zum Download des Berichts

Runter vom Sockel? GEDENK- UND ERINNERUNGSKULTUR HEUTE …


Die Denkmale in Deutschland sind ebenso abwechslungsreich wie die Gründe ihrer Entstehung. Unter dem Titel „Runter vom Sockel? – Zwischen Denkmalsturz und Monumentenneubau: Wie erinnern wir heute?“ widmet die Septemberausgabe der Zeitung Politik & Kultur des Deutschen Kulturrates dem Thema Denkmalkultur einen ausführlichen Schwerpunkt und führt die virulente Auseinandersetzung mit Denkmalen und ihrer Geschichte fort. Themenschwerpunkte sind u.a.: Deutsche Erinnerungskultur, Stolpersteine, Mahnmale, Koloniale Erinnerungskultur, Restaurierung von Denkmälern …
Unter #JaAberUnd: Runter vom Sockel? bietet Ja.Aber.Und. – die Debattenplattform von Politik & Kultur außerdem eine vertiefende Diskussion zum Thema Denkmalkultur.
Abb.: Runter vom Sockel? (Politik&Kultur 9/20)

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ANGEBOT

MARTIN LUTHER UND DIE REFORMATION – Kleine Exponate mit großer Wirkung

  BRIEFMARKENAUSSTELLUNG zum Verleih

Die Ausstellung "Martin Luther und die Reformation", die David Scherger zum Reformationsjubiläum konzipiert hat, zeigt chronologisch geordnet wichtige Lebensstationen Martin Luthers sowie Exponate von Personen und Orten, die mit ihm in Beziehung standen. Zu sehen sind Briefmarken, Blöcke, Briefumschläge, Privat-Ganzsachen, Ersttagsbriefe, historische Ansichtskarten, Künstlerkarten, Erinnerungsblätter und ein Schaubrief zum 200-jährigen Jubiläum der Confessio Augustana von 1730.
Diese abwechslungsreiche Darstellung der Kirchengeschichte auf kleinsten Motiven ist nicht nur für Briefmarkenfreunde sehenswert. Aus dem Gästebuch: „(…) diese wertvolle Luther-Sammlung in einer Ausstellung sehen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes. (...) Die Briefmarken zeigen uns den (…) Weg der Reformation/Kirchengeschichte sehr lebendig bis in unsere Zeit. (...) Jeder, der die Ausstellung besucht, erlebt nochmals die Reformation. Danke für diese großartige Arbeit.“
Abb.: Aus der Sammlung David Scherger
Wer die Briefmarkenausstellung erleben oder buchen möchte, wende sich bitte direkt an David Scherger

WILDERERS ATELIER –
Offenes Atelier und Galerie

  07.10. / 11.11., jeweils 16:30-18:30 Uhr (Offenes Atelier); 21.11., 11:00-17:00 Uhr (Galerie) | Wilderers Atelier, Hildesheim

Endlich ist wieder Leben im Atelier! Die ersten Künstler*innen arbeiten wieder. Zum Offenen Atelier haben Sie an mehreren Terminen die Gelegenheit, das Wilderers Atelier näher kennenzulernen und selbst gestalterisch tätig zu werden. Bitte melden Sie sich hierfür telefonisch an: 05121/604 307.
Als Galerie ist das Wilderers Atelier am 21.11. ebenfalls für Ihren Besuch geöffnet: Bei Live-Musik, Drinks und Snacks aus dem Bioladen des proTeams können Sie die aktuelle Ausstellung genießen.
Abb.: © Wilderers Atelier (Proteam Himmelsthür)
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Kunstorte-Tipp im Kirchenkreis Leine-Solling: Werke des Künstlers MICHA KLOTH in der Sophienkirche Lamspringe

Emporenbilder und Altarbild

In den Jahren 2005 – 2007 schuf der Lamspringer Künstler Micha Kloth – motiviert durch ein persönliches Schicksalsereignis – 12 Bilder für die Empore der Sophienkirche. Durch die Realisierung dieses Projektes wird ersichtlich, wie Kunst und Kirche in einen bis heute andauernden und gelingenden Dialog miteinander eintreten können. Dabei verändert die Handschrift des Künstlers die Wirkung des Kirchraums und provoziert neue Denkanstöße. Die Motive auf den 12 Kassetten der Empore sind wie kleine Predigten, die den Jahresablauf begleiten und Ereignisse aus dem Kirchenjahr in lebhaft farbigen Bildern wiedergeben. Die Emporenbilder werden seit 2019 durch ein Abendmahlsbild des Künstlers in der Predella des barocken Kanzelaltars ergänzt. Die drei Lieblingsplätze von Micha Kloth, darunter auch die Sophienkirche, sind in der NDR-Mediathek zu sehen.
Abb.: Empore der Sophienkirche in Lamspringe © Kirchspiel Lamspringe Graste Netze Neuhof
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KUNST TROTZ(T) CORONA

  01.10.2020, 17:30 Uhr | Kreuzkirche Hannover

„Abstand“ ist ein prägendes Wort des Jahres 2020. Ponte Azubis bilden auch hier Brücken, indem sie sich kreativ mit „Abstand“ und seinen Konsequenzen auseinandersetzen. Dabei sind sie zu sehr unterschiedlichen Dimensionen des Themas vorgedrungen. Zu ihrer Präsentation von Bildern, Wort-/Bildcollagen und Fotogeschichten in der Kreuzkirche begrüßen sie als besonderen Gast den Autor Zain Alabidin al Khatir, der mit seinem Buch „Um’s Überleben kämpfen“, schreibend Abstand zu seinem fast unerträglichen Fluchterleben gesucht und gefunden hat. Bitte melden Sie sich vorab unter kda@kirchliche-dienste.de zur Veranstaltung an.
Abb.: Einladungsflyer Kunst trotz(t) Corona © Ponte Azubis
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Haben Sie noch Fragen?

Pastor Dr. Matthias Surall beantwortet sie gerne!

0511 1241-431

E-Mail senden

 

Pastor Dr. Matthias Surall
Beauftragter für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

 


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Pastor Dr. Matthias Surall
Tel.: 0511 1241-431

Archivstraße 3
30169 Hannover

Dieser Kunstinfo.tipp ist ein Service des Arbeitsfeldes Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Archivstraße 3, 30169 Hannover

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