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Liebe Mitglieder!
Ja, der erwartete Newsletter kommt mit leichter Verspätung. Schön: Einige haben schon Vermisstenmeldung erstattet... und Sie werden sehen: Es ist wieder reichlich zu berichten und anzukündigen - kurz, Sie haben hier die Doppel – Ausgabe für Juni und Juli. Bitte entschuldigen Sie die Zweitsendung - da ist etwas dann doch zu schnell losgegangen!
Die herrliche Kampagne Jüdisch beziehungsweise Christlich mit ihren Gelehrtengesprächen läuft weiter. Auf den nächsten Digitalen Salon können Sie sich freuen, und dann bitten wir – ein ganz anderes Thema, aber auch unseres! – um Aufmerksamkeit für die Kampagne des Netzwerks Südheide "NPD-Zentrum in Eschede schließen!" Bibel im Dialog werden wieder Dr. Ulrike Offenberg und Hans-Georg Spangenberg lesen, die Ringvorlesung „Zwischen den Zeiten“ wird Ihre Aufmerksamkeit neu auf Franz Rosenzweig lenken. Die Robert-Raphael-Geis-Vorlesung mit Prof. Dr. Barbara Meyer, Tel-Aviv, wird noch einmal über Zoom stattfinden, aber durchaus  Präsenzformat hat dann der Click- & Walk-Fotowork-shop mit Uwe Stelter. Spannende neue Formate!
Mit Dank an Debora Bassy, die die digitalen Veranstaltungen aufnimmt, sei mitgeteilt: Die YouTube - Aufzeichnungen der Veranstaltungen sind in der Regel innerhalb einer Woche abrufbereit.
Mit herzlichen Grüßen - בְּרַכו֗ת -   
Gerd Brockhaus

 Namensgebung beziehungsweise Namenstag

Gelehrte im Gespräch

Namen sind nicht nur Schall und Rauch. Namen erzählen Geschichte, sind mit Hoffnungen und Aufträgen verbunden. In Namen drückt sich Beziehung aus: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, Du bist mein“, so verspricht Gott in Jes. 43,1.
Rabbiner Shimi Lang und Dr. Fabian Freiseis erkunden Namen und Namensgebung in Judentum und Christentum.
Referent*innen: Dr. Fabian Freiseis, Leiter des Referats Weltkirche, Ökumene, religiöser Dialog im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg und Rabbiner Shimi Lang, Jüdische Gemeinde Osnabrück
Termin: 15.06.2021, 19:00
Gelehrte im Gespräch: Beim Namen gerufen – Namensgebung beziehungsweise Namenstag - #jüdisch - beziehungsweise - christlich (juedisch-beziehungsweise-christlich.de)



Digitaler Salon


Neuerscheinungen

Im digitalen Salon werden aktuelle Neuerscheinungen aus dem Bereich jüdischen Denkens, jüdischer Geschichte, Literatur und Kultur vorgestellt. Dieses Mal dabei sind: Dr. Constanze Baumgart, Dr. Katrin Grossmann, Dr. Ursula Reuter und Dr. Ursula Rudnick. Es werden u.a. folgende Bücher vorgestellt: Ulrich Alexander Boschwitz: Der Reisende, Jay H. Geller: Die Scholems – eine Familiengeschichte, Toledo de Camille: Herzl – eine europäische Geschichte.
Referentinnen: Dr. Constanze Baumgart, Dr. Katrin Grossmann, Dr. Ursula Reuter und Dr. Ursula Rudnick
Termin: 1. Juli 2021, 19.00 Uhr
Zoom: Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung.
Meeting-ID: 812 3896 6584 Kenncode: 492402            


NPD-Zentrum in Eschede schließen!


Eine Initiative zum 19. Juni

Immer wieder finden auf dem NPD-Hof in Eschede Neonazi-Treffen statt. Besonders die „Sonnwendfeiern“ und das „Erntefest“ haben schon eine lange Tradition. Die Neonazis bezeichnen diese Feste als "Brauchtumsfeiern". Ihr eigentliches Ziel ist es aber, auf diesen Zusammenkünften der norddeutschen Neonazi-Szene Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit sind diese „Sonnwendfeiern“ alles anderes als harmlos. Wilfried Manneke, www.netzwerk-südheide.de schreibt: "Wir fordern daher, das NPD-Zentrum in Eschede zu schließen. Die Situation ist für die Menschen in Eschede und Umgebung unerträglich. Es muss gehandelt werden! In einem Offenen Brief wenden wir uns an Innenminister Pistorius mit der Forderung, das NPD-Zentrum in Eschede zu schließen! Unsere Forderung ist schon von 40.000 Personen unterschrieben worden. Die Petition kann auch jetzt noch unterschrieben werden. Neben unserer Aktion sind auch Unterschriftenlisten im Umlauf. Unser Widerstand wird anhalten und wachsen bis zu einem Verbot der rechtsextremen Aktivitäten auf dem Hof. Das NPD-Zentrum in Eschede muss geschlossen werden!"


Franz Rosenzweig und das "Neue Denken"


Fortsetzung der Ringvorlesung

Vor einhundert Jahren erschien „Der Stern der Erlösung“ des Philosophen Franz Rosenzweig, das Buch zählt bis heute zu den philosophischen Klassikern des 20. Jahrhunderts. Als wichtiger Impulsgeber für den jüdisch-christlichen Dialog bewegt sich Rosenzweig zwischen jüdischer Religionsphilosophie, Neukantianismus, Lebens- und Existenzialphilosophie.
Referentin: apl. Prof. Dr. Susanne Möbuß, Oldenburg
Termin: 22. Juni 2021, 18.15 bis 19.45
Ort: Zoom.
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung bei hendrik.niether@theo.uni-hannover.de an.
Weitere Informationen zu der Ringvorlesung finden Sie hier.


Die Bibel im Dialog lesen

Der Tanz ums Goldene Kalb (Ex 32)

Die Texte der Hebräischen Bibel sind grundlegend für jüdisches und für christliches Selbstverständnis. Doch aus denselben Texten sind unterschiedliche Lesarten mit Auswirkungen auf Gottesbilder, Liturgie und Spiritualität erwachsen. Darüber werden Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Hans-Georg Spangenberger miteinander und mit den Teilnehmer*Innen ins Gespräch kommen. Dieses Mal legen sie die Geschichte vom goldenen Kalb (Ex. 32) aus. Gerade erst ist Israel durch Gottes starken Arm aus Ägypten befreit, erlebte die gewaltige Offenbarung am Sinai und schon baut es sich das goldene Kalb! Im Zentrum dieses Gesprächs steht die Einordnung dieser Erzählung und ihre Deutung, sowie wie ihre Wirkungsgeschichte. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hameln. 
Referent*Innen: Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Berlin/Hameln und Pastoralreferent i. R. Hans-Georg Spangenberger, Bad Orb/Hameln
Termin: Donnerstag, 24. Juni 2021, 19.00 bis 20.30 Uhr
Ort: Zoom. Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung. 
Meeting-ID: 867 1567 3686, Kenncode: 226293                 


Der Jude Jesus und die christliche Identität


 Robert Raphael Geis - Vorlesung 2021

Was bedeutet die Rede von Jesus dem Juden? Braucht das Christentum einen einzigartigen, unvergleichlichen, singulären Jesus? Bringt Jesus der Jude die christliche Theologie aus dem Gleichgewicht? Wie kann ein jüdischer Jesus für alle ansprechbar sein? Diesen Fragen geht die an der Tel-Aviv Universität lehrende Theologin Prof. Dr. Barbara Meyer im Rahmen der Robert Raphael Geis - Vorlesung nach.
Referentin: Prof. Dr. Barbara Meyer, Tel-Aviv
Termin: 08. Juli 2021, 18.00 Uhr
Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 840 8783 4560
Kenncode: 136330
                                  

Auszeit vom Alltag – Schabbat beziehungsweise Sonntag

Gelehrte im Gespräch

Schabbat meint nicht untätiges Herumsitzen, sondern aktives Streben nach anderen Dimensionen unseres Seins. Als Hilfestellung formulierte die jüdische Tradition einen umfangreichen Katalog von Tätigkeiten, die nicht verrichtet werden sollen, damit wir Ruhe finden und diese Freiheit von Arbeit ebenso den Menschen und sogar auch den Tieren in unserer Umgebung gewähren. (Dr. Ulrike Offenberg).
Der Sonntag ist „der achte Tag“. Acht, Symbolzahl der Vollendung und der Ruhe. Acht Menschen birgt die Arche. Taufbecken sind oft achteckig. Grund zum Lebensmut, zu einem Leben in heiterer Gelassenheit: Freude. (Prof. Dr. Susanne Sandherr)
Referent*innen: Prof. Dr. Susanne Sandherr, Professorin für Systematische Theologie, Katholische Stiftungshochschule München und Rabbiner Julian-Chaim Soussan, Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Moderation: Pfarrer Prof. Dr. Klaus Müller, Vorsitzender Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden
Termin: 20. Juli, 19:00 - 20:30
Link zur Teilnahme: 
Gelehrte im Gespräch: Auszeit vom Alltag – Schabbat beziehungsweise Sonntag - #jüdisch - beziehungsweise - christlich (juedisch-beziehungsweise-christlich.de)                           


Click- & Walk-Fotowork-shop mit Uwe Stelter


Getilgte jüdische Kunst?

Hannover war ein Zentrum der Moderne und hatte mit El Lissitzky einen international renommierten Vertreter der Avantgarde zu Gast. 1922 lernte er während eines Aufenthalts in Hannover – über Kurt Schwitters – seine spätere Ehefrau Sophie Küppers, Kunsthistorikerin und -sammlerin, kennen. Sein »Abstraktes Kabinett«, das ursprünglich im Niedersächsischen Landesmuseum verortet war und heute im Sprengel-Museum zu sehen ist, ist der Ausgangspunkt für eine visuelle Auseinandersetzung mit jüdischem Kunstschaffen. Unter den Nationalsozialisten wurde das Werk vieler jüdischer Künstler*innen diffamiert. Die Künstler*innen wurden systematisch ausgegrenzt und verfolgt; die Kunstwerke beschlagnahmt und in vielen Fällen vernichtet – Ausgangspunkt für eine Spurensuche in Hannoverschen Ausstellungsräumen und Depots. Der Fotoworkshop ist gegliedert in die räumliche Aneignung des Ortes mit der Kamera, eine gemeinsame Bildauswahl und -auswertung und Konzipierung einer daraus resultierenden Ausstellung. Zu den Voraussetzungen gehören allein Neugier, Interesse und die Bereitschaft, sich auf einen Erkundungsprozess einzulassen. Sie benötigen keine besondere Fotoausrüstung. Bereits eine Smartphone Kamera genügt. Der Work-shop wird von dem renommierten hannoverschen Photographen Uwe Stelter geleitet. 
Leitung: Uwe Stelter, Hannover
Termine: 22.-23. 7. 10:00-17:00
Anmeldung: Sheps@kirchliche-dienste.de
Kosten: Die Teilnahme am Work-shop ist kostenfrei. Es fallen lediglich externe Kosten an, so z.B. für den Museumseintritt und das Mittagessen.

Diese Veranstaltungen finden statt im Rahmen der Kampagne     
321–20211700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“       






Israelsonntag 2021 


Auch in Ihrer Gemeinde!

Der diesjährige Israelsonntag findet am 8. August statt. Der vorgesehene Predigttext ist Ex. 19.1-6. Im Zentrum des Textes steht der Bundesschluss zwischen Gott und Israel. "Ich habe euch auf Adlersflügeln getragen und zu mir gebracht" - so lautet der Titel der diesjährigen Arbeitshilfe, die kostenfrei zum Herunterladen auf der Internetseite des Hauses kirchlicher Dienste steht. Die Arbeitshilfe enthält eine Auslegung des Textes von Marianne Grohmann und interessante jüdische Auslegungen, so z.B von Jonathan Sacks. Wie so oft, fällt der Israelsonntag auch in diesem Jahr in die Sommerferien. Es ist kein Problem, ihn auf einen späteren Sonntag zu verlegen. In einer Reihe von Kirchengemeinden erhält BCJ die Kollekte: stellen Sie in den Abkündigungen unsere Arbeit vor. Wir senden Ihnen gern Flyer und Jahresprogramme. Bitte melden Sie sich bei Ursula.Rudnick@gmx.de.
Die Arbeitshilfe können Sie hier herunterladen.

Rückblick


150 Jahre Zentralverein


Eine digitale Feierstunde am 1.6.2021

Am 1. Juni 1871 wurde der Ev.-luth. Centralverein für Mission unter Juden gegründet. Im Lauf seiner Geschichte änderte er nicht nur Namen, sondern auch ein wesentliches Ziel. 1991 erteilte der Zentralverein einer Mission unter Juden endgültig den Abschied. Beibehalten wurde der Anspruch, Christ*innen über das Judentum zu informieren und Antisemitismus zu bekämpfen. Die Feierstunde bildete ein Kaleidoskop von Beiträgen: so sprachen Wolfgang Raupach-Rudnick, ehemaliger Geschäftsführer und Herausgeber der Zeitschrift Begegnungen, Rabbiner Dr. Gábor Lengyel, langjähriges Mitglied der LEKKJ und Dialogpartner, Karin Haufler-Musiol, ehemalige Studienleiterin des Vereins und heutige Vorsitzende von BCJN, Dr. Timotheus Arndt, Leiter der Leipziger christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft, Prof. Dr. Lutz Doering vom Institutum Delitzschianum in Münster, sowie die beiden aktuellen Vorsitzenden des Vereins: Prof. Dr. Ursula Rudnick und Dr. Hans-Christoph Gossmann. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Jona Will gerahmt. Am Ende wurde mit einem Glas Sekt angestoßen: Lechaim!
Und hier finden Sie den Link zum "Nachsehen".
Ursula Rudnick


Die Bibel im Dialog lesen


Moses' Berufung am Dornbusch

Die Berufungsgeschichte am Dornbusch (Ex. 3-4) ist in Judentum wie Christentum oft ausgelegt worden und hat im Gottesverständnis, in der Kunst und in der Frömmigkeitsgeschichte beider Religionen ihre Wirkungen entfaltet. So hatten wir angekündigt, und aus dem Reichtum der jüdischen und der christlichen Traditionen schöpften Dr. Offenberg und Pastoralreferent i.R. Spangenberger reichlich: Dr. Offenberg ging den aufregenden Dialog zwischen Mose und Gott durch: „…fast wie eine Echternacher Springprozession!“ und entfaltete den Reichtum dieser Berufungsgeschichte so, dass viel Licht auch auf andere biblische Berufungsgeschichten fiel. Hans-Georg Spangenberger präsentierte ein Kaleidoskop theologischer, liturgischer und kunsthistorischer Interpretationen. Das war reich-haltig!
Gerd Brockhaus
Hier der Link zum Bibeldialog: Die Bibel im digitalen Dialog - YouTube



Nein zu Antisemitismus


Begegnung war präsent

Am 15. und am 21. Mai fanden – wie in einer Reihe anderer Städte auch - Demonstrationen gegen Antisemitismus in Hannover statt. Ein breites Bündnis hatte sich zusammengefunden: Politiker*innen aus SPD, CDU und den Grünen sprachen, wie zivilgesellschaftliche Institutionen. Auch BCJ war mit dabei. Ursula Rudnick sagte: „Wir müssen mehr werden, die deutlich „Nein“ zu jeder Form von Judenfeindschaft sagen und sich gesellschaftlich engagieren: In der Kirche, in den Schulen, in Vereinen und in der Politik. Stehen wir gemeinsam gegen Antisemitismus auf und stehen wir in Solidarität zur jüdischen Community. Immer wieder neu. Handeln wir: kreativ, politisch, mit Humor und Hartnäckigkeit.“
Ursula Rudnick.

Nachrichtlich fügen wir eine aktuelle Pressemeldung an: 
Braunschweig (epd). Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ihre Ermittlungen wegen „Judenpresse“-Rufen bei einer Demonstration der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ wieder aufgenommen. Damit folge die Behörde einer Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft, sagte ihr Sprecher Hans Christian Wolters am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ermittelt werde gegen einen Verantwortlichen der Partei wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Beleidigung: „Es ist wieder ein laufendes Verfahren, mit offenem Ende.“ Ausgangspunkt sind mutmaßliche Äußerungen des ortsbekannten Parteimitglieds bei einer Demonstration der Partei am 15. November 2020 in Braunschweig. Der Beschuldigte soll dort gegenüber Pressevertretern die Worte „Judenpresse“, „Feuer und Benzin für euch“, und „Judenpack“ verwendet haben. Die Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren zunächst eingestellt, weil kein Strafantrag eines Beteiligten oder Betroffenen vorlag. Die neuen Ermittlungen könnten geraume Zeit in Anspruch nehmen, sagte Wolters. „Dann werden die Karten neu gemischt.“


Stadtspaziergang durch das jüdische Hannover


Einstweilen nur digital!

Am 20.05.21 führte die Historikerin Dr. Edel Sheridan-Quantz vom ZeitZentrum Zivilcourage auf Spuren jüdischer Geschichte digital durch Hannover. Mit Zitaten, Bildern und Geschichten wurde den Teilnehmenden ein Einblick in jüdisches Leben in Hannover zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft näher gebracht, sowie ein Einblick in die Geschichte der jüdischen Gemeinden und das Leben jüdischer Männer und Frauen gewährt. Durch die Kombination von zeitgenössischem Kartenmaterial, Bildern der Stadt und Einblicken in die Biographien jüdischer Menschen wurden die Teilnehmenden mit auf eine interessante und eindrucksvolle Reise durch das jüdische Hannover genommen. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sie hier anschauen: 
Ein digitaler Spaziergang durch das jüdische Hannover - YouTube
Luise Steinbrink


Durch das jüdische Jahr


Eine Buchvorstellung

In der Veranstaltung am 12.05.21 stellten die Autorin, Rabbinerin und Professorin Dalia Marx, und die Übersetzerin, Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, gemeinsam die deutsche Version des Buchs Baseman (In der Zeit) vor. In Israel war es ein großer Erfolg und wird nun in wenigen Monaten unter dem Titel „Durch das jüdische Jahr“ auf Deutsch veröffentlicht. Thema des Buches ist der jüdische Kalender, seine Monate und deren Feiertage. Dabei treten verschiedene Traditionen in unterschiedlichen Ländern, die Themen und „Geschmäcker“ der Monate und die damit verbundenen Bräuche in den Fokus. Darüber hinaus werden auch persönliche und individuelle Bezüge zum jüdischen Kalender hergestellt. Nach einer exemplarischen Erläuterung eines Kapitels des Inhaltes folgten ein Bezug auf die Traditionen des aktuellen jüdischen Monats und eine Stellungnahme der Autorin. Fragerunden schlossen sich an, an denen sich die Teilnehmenden interessiert beteiligten. Die Autorin und Übersetzerin dankten BCJ für die Unterstützung des Projekts.
Wer das Buch vorbestellen möchte, sende eine Mail an Sheps@kirchliche-dienste.de.
Die Veranstaltung steht auf Youtube zum Anschauen. 
Luise Steinbrink



Rückblick - Einladung zum Iftar


 ...und Gastfreundschaft per Post

Am Montag, dem 10.05.21, fand das alljährliche Fastenbrechen gegen Ende des Fastenmonats Ramadan statt. Schon das zweite Mal musste die Veranstaltung über Zoom stattfinden, was den Abend jedoch nicht weniger interessant oder festlich machte. Schon vorher hatte das Forum Dialog Pakete mit Datteln und Schokolade zum Fastenbrechen und anderen Geschenken an alle Teilnehmer verschickt.Nach einer Einführung in die Tradition von Erkan Koc vom Forum Dialog präsentierten auch Rabbiner Dr. Gábor Lengyel und Prof. Dr. Ursula Rudnick ihre Gedanken, insbesondere zum Gebet der Erquickung. Auch für Fragen und Anregungen aus dem Publikum blieb Zeit. Um 21:10 wurde dann, begleitet vom Gebetsruf, gemeinsam mit Datteln das Fasten gebrochen. Wer die Veranstaltung verpasst hat oder sie nochmal genießen möchte, kann sie auf YouTube finden
Luise Steinbrink



Liberales jüdisches Leben in Hannover


In dieser Veranstaltung am 2. Mai sprach die Vorsitzende Dr. Rebecca Seidler über die Geschichte der noch jungen Gemeinde, sowie ihre Projekte, Mitglieder und die Themen, mit denen sie sich in ihrer Rolle auseinandersetzt. Themen, die zur Sprache kamen, waren unter anderem Emanzipation und Inklusion in der Gemeinde, Jugendarbeit und der interreligiöse Dialog. Nach einem umfassenden Einblick in das Gemeindeleben stellten die Teilnehmer*innen Frau Dr. Seidler Fragen, die sich z.B. auf den jüdischen Kindergarten und die Teilnahme an Gottesdiensten bezogen. Dr. Ursula Rudnick moderierte diesen lebendigen Abend. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sie auf You-tube sehen:
Luise Steinbrink


Wie lesen Christ*innen die Bibel?


Am 18. April fand die Veranstaltung Wie lesen Christ*innen die Bibel? in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Agudath Israel aus New Jersey statt. Auf Englisch präsentierte Dr. Ursula Rudnick verschiedene Auslegungen der Bibel im Laufe der Geschichte und wie sie sich voneinander unterscheiden. Deborah Miller und andere engagierte Gemeindemitglieder organisieren die Zusammenarbeit von amerikanischer Seite.Die jüdische Gemeinde aus den USA hatte großes Interesse daran, wie Christen mit ihrer „heiligen Schrift“ umgehen bzw. sie mit ihrer Lebenswelt vereinbaren und beteiligten sich intensiv am Gespräch mit Dr. Rudnick im zweiten Teil der Veranstaltung. Auch von deutscher Seite gab es ein großes Interesse am Dialog, sodass es zu einem produktiven und wertschätzenden Austausch kam. In diesem Jahr ist mindestens eine weitere gemeinsame Veranstaltung geplant. 
Luise Steinbrink

Aus dem Verein


Wir gratulieren


Einen runden Geburtstag feiert im Juni Marianne Trattner, im Juli Dr. Verena Dohrn. 

Als neues Mitglied begrüßen wir

Liesel Schmelzkopf

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Prof. Dr. Ursula Rudnick

Studienleitung und Geschäftsführung

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Irina Sheps


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Begegnung – Christen und Juden







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